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Plattenauswahl

Warum die Plattenauswahl schon fast etwas Esoterisches hat

Warum die Plattenauswahl schon fast etwas Esoterisches hat

Oder: Was passiert, wenn Holz auf Seele trifft

Liebe auf den ersten Blick — und warum das kein Zufall ist

Eine Tischplatte ist keine abstrakte Kaufentscheidung. Sie ist ein Einzelstück, das aus einem bestimmten Baum stammt, an einem bestimmten Standort gewachsen ist, eine bestimmte Geschichte hat. Diese Geschichte ist in der Maserung sichtbar — in den Wellen, den Wolken, den dunklen Streifen, die kein anderes Stück so hat.

Ob im Showroom in Neukirch Egnach, an einer Messe oder direkt in der Schreinerei: Wer Platten physisch sieht, erlebt etwas, das kein Online-Konfigurator simulieren kann. Die Hand fährt über die Oberfläche. Das Licht fällt je nach Tageszeit anders auf die Platte. Und manchmal — nicht immer, aber oft genug, dass wir es kennen — trifft eine Platte einen Menschen auf eine Weise, die sich nicht rational erklären lässt.

Plötzlich steht der Kunde vor einer Platte, die vorher so gar nicht seinen Wünschen von Holzart, Abmessungen oder Art entsprochen hat und sagt einfach nur: „Die.“
Keine Erklärung. Kein Abwägen. Nur: Die.

Wir nennen das innerlich Liebe auf den ersten Blick. Nach über 40 Jahren haben wir aufgehört, es zu erklären, und angefangen, es zu respektieren. Das ist nicht Esoterik. Das ist Holz.

Das Geheimnis der ersten Ölung

Wer eine Platte in der Schreinerei besichtigt, sieht sie im Rohzustand. Das Holz ist trocken, matter, zurückhaltend. Man ahnt das Potenzial — aber man sieht es noch nicht vollständig. Erst mit der „ersten Ölung“ kommt die Platte wirklich zum Vorschein. Das Öl dringt ins Holz ein und bringt die Farbe zum Leuchten. Was vorher graubraun war, wird tief und warm. Was vorher flach wirkte, bekommt Tiefe. Die Maserung, die in Trockenheit verborgen lag, öffnet sich — es ist jedes Mal so etwas wie ein kleines Wunder.

Genau deshalb bieten wir bei Beratungsterminen immer auch die Möglichkeit, die Schreinerei zu besuchen und die noch nicht fertigen Rohholzplatten zu besichtigen. Nicht weil sie schon fertig aussehen — sondern weil manche Menschen das Potenzial lesen können. Und weil wir zeigen können, was daraus wird.

Die Ehekrise am Tisch

Jetzt wird es ehrlich.

Unser Angebot, die Platte selbst auszusuchen, hat im Laufe der Jahre zu einer nicht unerheblichen Anzahl hitziger Gespräche geführt. So innig zwei Menschen in Liebe verbunden sein können, so gegensätzlich sind nicht selten Ehe- und Liebespaare bei der Plattenauswahl. Sie findet die Platte mit der grossen Ader „viel zu dramatisch“ und „zu auffällig“. Er findet sie „lebendig“ und „wunderschön“. Sie möchte „etwas Ruhigeres“. Er möchte „etwas mit Charakter“. Sie deutet auf eine gleichmässige, astfreie Platte. Er dreht sich bereits zur nächsten um.

Manchmal endet das in einem Kompromiss. Manchmal verlässt ein Paar den Showroom ohne Entscheidung — oftmals kommt es dann aber zwei Wochen später wieder zurück, diesmal mit mehr Einigkeit oder weniger Begleitung. Manchmal fällt die Entscheidung allein, mit einer kurzen Nachricht: „Ich habe die genommen.“

Zum Glück verfügen wir über ausreichend Platten im Bestand, um in jedem Fall eine Lösung zu finden. Eine Scheidung hat unsere Plattenauswahl — soweit wir wissen — jedenfalls noch nicht verursacht.

Bildplatten: Spiegel der Seele

Die auffälligsten Stücke in unserer Ausstellung sind die, die wir intern Bildplatten nennen. Platten, in deren Maserung sich Bilder abzeichnen — Tiere, Landschaften, Gesichter, ganze Geschichten.

Was interessant ist: Nicht alle sehen dasselbe. Manche sehen einen Adler in einer bestimmten Ader. Manche sehen eine Küstenlandschaft, ein Gebirge, einen schlafenden Hund. Manche sehen gar nichts — sie sehen einfach schönes Holz, und das ist auch eine gültige Antwort. Was man in einer Platte sieht, sagt etwas über denjenigen, der hinschaut. Was genau? Das überlassen wir den zuständigen Experten. Wir sind Schreiner – keine Psychologen oder Esoteriker.

Was wir sagen können: Wer eine Bildplatte kauft, kauft nicht einfach einen Tisch. Er kauft ein Objekt, das täglich neu betrachtet werden kann. Etwas, das beim Morgenkaffee anders aussieht als beim Abendessen. Etwas, das Gäste zum Stehenbleiben und zum diskutieren bringt. Nicht jedem wird ihre Platte gefallen aber das ist die kurze Definition von Kunst. Und die etwas längere Definition eines Nussbaum-Tisches aus unserer Manufaktur.

Kommen Sie vorbei

Die beste Art, eine Platte zu wählen, ist dieselbe wie vor 40 Jahren: hinschauen, berühren, stehen bleiben.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in Neukirch Egnach oder Gränichen — und besichtigen Sie dabei, wenn Sie möchten, auch unsere Schreinerei und die Rohholzplatten, die noch darauf warten, jemanden zu finden, der das verborgene Potential in ihnen erkennt.

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Farbauswahl-Leder

Lederliebe

Leder-Liebe: So bleibt Dein pigmentiertes Dickleder lange schön und geschmeidig

Dickleder_Muster_Fächer

Deine Lederstühle sind echte Statement-Möbelstücke an deinem Esstisch. Sie sollen Dich und Deine Familie durch viele Jahre im Alltag begleiten aber auch grossen Familienfesten und gemütlichen Abenden mit Freunden Stand halten. Gerade pigmentiertes Dickleder ist wegen seiner Robustheit und Langlebigkeit so beliebt.

Aber auch das widerstandsfähigste Dickleder braucht die richtige Aufmerksamkeit, um seine Farbe, seine Geschmeidigkeit und seinen Schutzmantel zu bewahren. Wir von der H. Hasler AG zeigen Dir, wie Du mit der richtigen Routine für langanhaltende Freude sorgst.

Was ist pigmentiertes Dickleder überhaupt?

Pigmentiertes Leder ist das, was man umgangssprachlich als „pflegeleichtes“ Leder bezeichnet. Es wird mit einer schützenden Farbschicht (Pigment) überzogen und erhält dadurch eine gleichmäßige, schöne Oberfläche. Dickleder bedeutet einfach, dass die Haut besonders stark ist.

Diese Farbschicht ist Dein Schutzschild gegen Flecken und Ausbleichen. Aber genau diese Schicht muss regelmäßig gepflegt werden, damit sie elastisch bleibt und ihre Schutzfunktion behält.

Die zwei goldenen Regeln für langanhaltende Freude

Die Pflege Deines Leders ist kein Hexenwerk, sondern folgt zwei einfachen Schritten, die Du Dir leicht merken kannst:

1. Die wöchentliche Trockenreinigung

Die meisten Schäden entstehen durch Staub und feine Schmutzpartikel, die auf der Oberfläche reiben. Diese Partikel wirken wie feinstes Sandpapier, das die schützende Farbschicht langsam abträgt.

  • Tipp: Nimm Dein Ledersofa einmal pro Woche mit einem trockenen, fusselfreien Tuch oder einem sanften Staubwedel ab. Das ist die einfachste und effektivste Maßnahme, um die Oberfläche langfristig zu schonen.

2. Der halbjährliche Schutz- und Pflegetag

Zwei- bis dreimal im Jahr solltest Du Deinem Leder eine intensivere Pflege gönnen. Warum? Die Oberfläche verliert durch UV-Licht und vor allem durch die Körperwärme und Reibung beim Sitzen Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe.

  • Reinigen: Entferne mit einem speziellen Reiniger (kein Haushaltsreiniger!) alle leichten Verschmutzungen, die sich in den Poren festgesetzt haben.

  • Pflegen & Rückfetten: Trage ein geeignetes Pflegemittel auf. Dieses sorgt dafür, dass das Leder elastisch bleibt (was Risse verhindert) und die schützende Pigmentschicht wieder gestärkt wird.

Unsere klare Empfehlung: Keralux / LCK-Pflegeprodukte

Wir als H. Hasler AG arbeiten seit Langem mit den Produkten von Keralux / LCK. Und das hat einen guten Grund: Diese Pflegeprodukte wurden speziell für die hohen Anforderungen der Möbelindustrie entwickelt und sind genau auf die chemische Zusammensetzung unserer hochwertigen pigmentierten Dickleder abgestimmt.

Warum Keralux? Die Produkte liefern nicht nur die nötige Feuchtigkeit, sondern erneuern auch den Schutzfilm des Leders. Sie helfen, die Farbe zu stabilisieren und die Elastizität zu erhalten – das ist entscheidend für die Langlebigkeit Deines Lederstuhls.

Investiere ein wenig Zeit und die richtigen Produkte in Dein Ledermöbelstück. Es ist eine kleine Mühe mit großer Wirkung: Du bewahrst Dir das schöne, wohnliche Gefühl Deines Leders über Jahre hinweg.

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Das grosse Stühlerätsel – wieviele Stühle passen an den Tisch

Das grosse Stühle-Rätsel: Wie viele Lieblingsstücke passen wirklich an Deinen Tisch?

∙ Marie Tomsen

Wir alle kennen das: Du hast den perfekten Esstisch gefunden – das Zentrum Deines Zuhauses, wo gelacht, gegessen und gelebt wird! Jetzt kommt die nächste Mission: Die Stühle! Wie viele passen gemütlich ran, ohne dass es am Ende ein Gedränge gibt?

Einfach die Breite der Stühle addieren? Falsch gedacht! Wir von der H. Hasler AG schauen uns die ehrlichste Formel an, die Dir wirklich Komfort bringt, und zeigen Dir, welche Stil-Fallen Du vermeiden musst. Denn Dein Essbereich soll nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen.

Erstens: Die goldene Regel – Raum statt Enge!

Vergiss für einen Moment, wie schmal Deine Stühle aussehen. Das wichtigste Mass ist der Wohlfühl-Platz, den jeder Mensch am Tisch braucht, um entspannt essen und sich bewegen zu können. Die gemütliche Wahrheit: Wenn Du nicht jeden Abend die Ellbogen einziehen willst, brauchst Du pro Person an der langen Seite des Tisches mindestens 60 cm Breite.

  • Komfort-Tipp: Wenn Du den Platz hast, sind 70 cm pro Person purer Luxus – perfekt für lange Dinner-Abende.
  • Enge-Alarm: Alles unter 50 cm ist nur etwas für den Notfall oder eine sehr kurze Kaffeepause!

Zweitens: Der Fuss ist entscheidend – die Architektur Deines Tisches

Achtung, das ist die häufigste Planungsfalle: Die Masse sind super, aber dann kommt der Fuss ins Spiel!

  • Der Vierfuss-Tisch: Bei der klassischen Bauweise mit vier Beinen ist der Platz zwischen den Beinen entscheidend. Wenn Dein 180 cm langer Tisch nur 150 cm Platz zwischen den Füssen hat, passen eben nur 2 Stühle (2 x 70 cm) und nicht 3 hin!
  • Der Beinfreiheit-Bonus: Wenn Du einen Wangentisch oder einen Zentralfusstisch wählst, hast Du den Vorteil, dass Dir die Tischbeine in der Mitte nicht in die Quere kommen.

Verschiedene Fussarten Tische

Bei unseren Polsterstühlen schauen wir genau auf diese Kombination, um Dir den maximalen Platz zu sichern.

Drittens: Die Stil-Falle – Armlehnen klauen Platz!

Du liebst Deinen bequemen Armlehnstuhl (oder den stylischen Schalensitz)? Sehr gut, denn er bringt sofort Gemütlichkeit und Stil an den Tisch! Aber Achtung:

  • Stuhlbreite ist nicht alles: Armlehnen sind meistens breiter als die reine Sitzfläche. Rechne hier lieber mit 10 bis 15 cm mehr Platzbedarf pro Stuhl im Vergleich zu einem einfachen Stuhl ohne Lehnen.
  • Tischhöhe checken: Bevor Du Dich in den Armlehnstuhl verliebst, miss unbedingt den Abstand zwischen der Tischunterkante (Achte auf Querstreben!) und dem Boden. Die Armlehne muss locker darunter passen, sonst kannst Du den Stuhl nicht richtig unterschieben.

Unser H. Hasler AG-Rat: Dein Essbereich soll zu Dir passen! Wir empfehlen oft eine kreative Stuhlmischung, die Dir Flexibilität gibt: Kombiniere bequeme Armlehnstühle an den Stirnseiten mit schlankeren Modellen ohne Lehne an den Längsseiten.

Fassen wir zusammen: Es geht nicht darum, wie viele Stühle Du maximal quetschen kannst, sondern wie viele Du komfortabel platzieren kannst. Miss nach, rechne mit 60–70 cm pro Person und achte auf die Tischarchitektur – dann steht dem nächsten gemütlichen Dinner mit Deinen neuen Stühlen nichts mehr im Wege!