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Großer Holztisch in sonnigem Raum mit Kamin im Comic-Stil.

Warum der Sommer die beste Zeit für Holzpflege ist

Warum der Sommer die beste Zeit für eine Tischpflege ist

Oder: Was passiert, wenn Ihr Tisch ungepflegt in die Raclettesaison startet

Großer Holztisch in sonnigem Raum mit Kamin im Comic-Stil.

Was Hitze und Trockenheit im Sommer mit Ihrem Esstisch macht

Massivholz reagiert nicht nur auf Temperatur, sondern auch auf relative Luftfeuchtigkeit. Das ist der entscheidende Punkt – und er erklärt, warum der Sommer 2026 für viele Holztische kein erholsamer ist.

Bei einer langen Hitze- und Trockenperiode sinkt nicht nur die absolute Feuchte der Aussenluft sondern auch die relative Raumluftfeuchte aufgrund der höheren Temperaturen im Innenraum. Das Holz gibt Feuchtigkeit ab. Es schwindet. Feine Risse entstehen, die Oberfläche öffnet sich. Dazu kommen die täglichen Temperschwankungen: tagsüber 35°C, nachts Abkühlung auf 20°C. Massivholz dehnt sich aus und zieht sich wieder zusammen – wiederholt über Wochen. Das ermüdet Holzfasern und Leimfugen auf eine Weise, die man von aussen lange nicht sieht.

Ein Esstisch, der diesen Sommer ungeschützt durchgestanden hat, ist bereits ausgetrocknet. Nicht ein bisschen – sondern vergleichbar mit einem Tisch nach einer ganzen Heizsaison. Wer jetzt die Hand auflegt, spürt das: raue Oberfläche, stumpfe Farbe, vielleicht erste Risse an den Rändern oder Leimfugen.

Comic-Illustration eines chaotischen Fondue-Abends mit verschüttetem Wein.

Was dann im Herbst passiert, wenn die Heizperiode startet

Ein normal feuchter Tisch, der in den Herbst startet, hat eine gewisse Reserve. Er kann die ersten trockenen Heiztage abpuffern, bevor die Oberfläche zu leiden beginnt. Ein bereits ausgetrockneter Tisch hat diese Reserve nicht. Sobald die Heizung angeht und die Raumluftfeuchte weiter sinkt, setzt die Belastung nahtlos dort fort, wo der Sommer aufgehört hat. Fett, Wasser und Schmutz vom Raclette-Abend treffen auf eine Oberfläche, die keine Schutzschicht mehr hat. Tief eindringende und damit bleibende Flecken sind vorprogrammiert.

Wer seinen Tisch jetzt pflegt, handelt zweifach richtig: Er stoppt den aktuellen Trockenstress – und gibt dem Holz eine versiegelte Oberfläche mit in den Herbst. Und das Beste – in den Sommermonaten hilft dabei sogar die Hitze selbst: Warmes Holz hat geöffnete Poren, das Öl dringt tiefer ein und die Trocknungs- und Aushärtezeiten werden verkürzt.

Als erfahrener Hersteller von Massivholzmöbeln empfehlen wir daher mind. 2 mal im Jahr Ihre Möbel zu pflegen. Optimal im Sommer (September) und während der Heizperiode im Winter (Januar). 

Vorher-Nachher-Vergleich der Restaurierung eines abgenutzten Holztisches.

Der Tisch wird im Sommer wenig genutzt – das ist ein Vorteil

Im Sommer wird Ihr Esstisch meist nur wenig genutzt – man lebt draussen. Das ist genau der richtige Moment für eine Ölung, Aufarbeitung oder Auffrischung. Im Gegensatz zur Winterölung ist sie sogar effektiver, da die Trocknungs- und Ruhezeiten einfacher eingehalten werden können. 

Wenn ein Tisch mit Öl behandelt wird, braucht er danach Zeit: Trocknen, Einziehen, Aushärten. Wenn Sie Ihren Tisch mit einem Pflegeöl behandeln, sollten Sie daher 12-24h den Tisch möglichst wenig beanspruchen. Bei einer Auffrischung dringt das Öl tiefer ein und braucht zusätzliche Zeit zum aushärten – 24-48h in denen Sie den Tisch gar nicht oder nur wenig nutzen sollten. Bei einer Tiefenölung im Rahmen der Aufarbeitung in unserer Schreinerei darf der Tisch drei bis fünf Tage ruhen um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Sie müssen daher damit rechnen auf Ihren Tisch bei einer Aufarbeitung mind. 2 Wochen verzichten zu können. Im Sommer ist das kein Problem. Im Oktober, wenn der Tisch wieder regelmässiger genutzt wird und zwei Wochen vor dem Raclette-Abend mit acht Personen, wird es eng.

Vorher-Nachher Vergleich einer Tischrestaurierung in einer Werkstatt.

Der Unterschied zwischen Auffrischung und Aufarbeitung

Wenn Sie Ihren Tisch regelmässig pflegen ist eine Aufarbeitung meist erst nach 2-3 Jahren notwendig. Die Aufarbeitung ist für Tische, die mehr brauchen, als ein Pflegeset leisten kann und hilft Ihnen weitere Jahre mit der eigenen Pflege ein schönes Ergebnis zu erzielen und dieses zu erhalten. Tische die nicht regelmässig gepflegt oder aufgefrischt wurden kommen irgendwann an einen Punkt, wo nur noch die Aufarbeitung hilft. Diese Aussagen sind aus dem Blickwinkel des Schreiners und betreffen den Zustand des Holzes. Ob Sie ihre Kratzer, Flecken und Ecken – die unweigerlich im Alltag passieren – als liebevolle Erinnerungen sehen oder lieber entfernen lassen möchten sind individuelle Vorlieben, welche den jeweiligen Service früher oder später notwendig erscheinen lassen. 

Die Grenze zwischen «braucht eine Auffrischung» und «braucht eine Aufarbeitung» ist daher nicht immer offensichtlich. Schicken Sie uns Bilder von Ihrem Tisch und beschreiben Sie uns Ihr gewünschtes Ergebnis. Wir geben Ihnen ehrlich Auskunft was im Rahmen einer Auffrischung bei Ihnen zuhause möglich ist und was nicht. Die Aufarbeitung ist immer die vollständigste Lösung und bringt Ihren Tisch wieder nahe an einen Neuzustand – sie ist aber aufwändig, teuer und durch den Holzabtrag auch nicht beliebig oft durchführbar.

Vorher-Nachher-Vergleich einer professionellen Restaurierung eines alten Holztisches.

Umzug geplant? – Überlassen Sie uns das Zügeln

Oktober ist traditioneller Zügeltermin. Wenn Sie einen Umzug planen – was gäbe es schöneres als im neuen Heim mit einem aufgearbeiteten Tisch ohne Kratzer und Flecken zu starten? Und es kommt noch besser – richtig geplant übernehmen wir für Sie sogar das Schleppen.

Ein Umzug ist daher ein guter Zeitpunkt für eine Aufarbeitung. Der Tisch muss sowieso aus der alten Wohnung heraus. Wir holen ihn ab, arbeiten ihn auf und liefern ihn in die neue Wohnung. Frischer Raum, frisch aufgearbeiteter Tisch – das ist ein guter Anfang. Und wenn Sie frühzeitig planen können Sie von unserer Sommeraktion profitieren – Durchführung der Aufarbeitung von Juli-September und Lieferung nach Wunsch in Ihr neues Heim mit 25% Rabatt.

Buchen Sie Ihre Pflegeservices frühzeitig

Der Herbst kommt. Und mit ihm die erste Heiznacht, die Raclette-Einladungen, die Adventsessen am grossen Tisch. Wer jetzt handelt, hat einen Tisch, der bereit ist und alle Vorteile, die eine Pflege im Sommer mit sich bringt. Wer bis Oktober wartet, hat meistens einen Tisch, der es gerade noch rechtzeitig schafft – oder einen Herbst in dem wir aufgrund Terminanfragen Ihre Wünsche nicht mehr rechtzeitig umsetzen können.

Wir bieten Ihnen daher in den Monaten Juli-September unsere Pflegeservices mit –25 % auf Pflegeset, Auffrischung und Aufarbeitung. Gültig für Produktbestellungen oder die vereinbarte Durchführung von Servicedienstleistungen bis Ende September.

Zu den Pflegeservices

Planen und Buchen sie ganzjährig im voraus oder rufen Sie uns an, schreiben Sie uns und schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Tisch. Wir schauen uns Ihren Tisch an – und sagen Ihnen ehrlich, was er braucht.

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Plattenauswahl

Warum die Plattenauswahl schon fast etwas Esoterisches hat

Warum die Plattenauswahl schon fast etwas Esoterisches hat

Oder: Was passiert, wenn Holz auf Seele trifft

Liebe auf den ersten Blick — und warum das kein Zufall ist

Eine Tischplatte ist keine abstrakte Kaufentscheidung. Sie ist ein Einzelstück, das aus einem bestimmten Baum stammt, an einem bestimmten Standort gewachsen ist, eine bestimmte Geschichte hat. Diese Geschichte ist in der Maserung sichtbar — in den Wellen, den Wolken, den dunklen Streifen, die kein anderes Stück so hat.

Ob im Showroom in Neukirch Egnach, an einer Messe oder direkt in der Schreinerei: Wer Platten physisch sieht, erlebt etwas, das kein Online-Konfigurator simulieren kann. Die Hand fährt über die Oberfläche. Das Licht fällt je nach Tageszeit anders auf die Platte. Und manchmal — nicht immer, aber oft genug, dass wir es kennen — trifft eine Platte einen Menschen auf eine Weise, die sich nicht rational erklären lässt.

Plötzlich steht der Kunde vor einer Platte, die vorher so gar nicht seinen Wünschen von Holzart, Abmessungen oder Art entsprochen hat und sagt einfach nur: „Die.“
Keine Erklärung. Kein Abwägen. Nur: Die.

Wir nennen das innerlich Liebe auf den ersten Blick. Nach über 40 Jahren haben wir aufgehört, es zu erklären, und angefangen, es zu respektieren. Das ist nicht Esoterik. Das ist Holz.

Das Geheimnis der ersten Ölung

Wer eine Platte in der Schreinerei besichtigt, sieht sie im Rohzustand. Das Holz ist trocken, matter, zurückhaltend. Man ahnt das Potenzial — aber man sieht es noch nicht vollständig. Erst mit der „ersten Ölung“ kommt die Platte wirklich zum Vorschein. Das Öl dringt ins Holz ein und bringt die Farbe zum Leuchten. Was vorher graubraun war, wird tief und warm. Was vorher flach wirkte, bekommt Tiefe. Die Maserung, die in Trockenheit verborgen lag, öffnet sich — es ist jedes Mal so etwas wie ein kleines Wunder.

Genau deshalb bieten wir bei Beratungsterminen immer auch die Möglichkeit, die Schreinerei zu besuchen und die noch nicht fertigen Rohholzplatten zu besichtigen. Nicht weil sie schon fertig aussehen — sondern weil manche Menschen das Potenzial lesen können. Und weil wir zeigen können, was daraus wird.

Die Ehekrise am Tisch

Jetzt wird es ehrlich.

Unser Angebot, die Platte selbst auszusuchen, hat im Laufe der Jahre zu einer nicht unerheblichen Anzahl hitziger Gespräche geführt. So innig zwei Menschen in Liebe verbunden sein können, so gegensätzlich sind nicht selten Ehe- und Liebespaare bei der Plattenauswahl. Sie findet die Platte mit der grossen Ader „viel zu dramatisch“ und „zu auffällig“. Er findet sie „lebendig“ und „wunderschön“. Sie möchte „etwas Ruhigeres“. Er möchte „etwas mit Charakter“. Sie deutet auf eine gleichmässige, astfreie Platte. Er dreht sich bereits zur nächsten um.

Manchmal endet das in einem Kompromiss. Manchmal verlässt ein Paar den Showroom ohne Entscheidung — oftmals kommt es dann aber zwei Wochen später wieder zurück, diesmal mit mehr Einigkeit oder weniger Begleitung. Manchmal fällt die Entscheidung allein, mit einer kurzen Nachricht: „Ich habe die genommen.“

Zum Glück verfügen wir über ausreichend Platten im Bestand, um in jedem Fall eine Lösung zu finden. Eine Scheidung hat unsere Plattenauswahl — soweit wir wissen — jedenfalls noch nicht verursacht.

Bildplatten: Spiegel der Seele

Die auffälligsten Stücke in unserer Ausstellung sind die, die wir intern Bildplatten nennen. Platten, in deren Maserung sich Bilder abzeichnen — Tiere, Landschaften, Gesichter, ganze Geschichten.

Was interessant ist: Nicht alle sehen dasselbe. Manche sehen einen Adler in einer bestimmten Ader. Manche sehen eine Küstenlandschaft, ein Gebirge, einen schlafenden Hund. Manche sehen gar nichts — sie sehen einfach schönes Holz, und das ist auch eine gültige Antwort. Was man in einer Platte sieht, sagt etwas über denjenigen, der hinschaut. Was genau? Das überlassen wir den zuständigen Experten. Wir sind Schreiner – keine Psychologen oder Esoteriker.

Was wir sagen können: Wer eine Bildplatte kauft, kauft nicht einfach einen Tisch. Er kauft ein Objekt, das täglich neu betrachtet werden kann. Etwas, das beim Morgenkaffee anders aussieht als beim Abendessen. Etwas, das Gäste zum Stehenbleiben und zum diskutieren bringt. Nicht jedem wird ihre Platte gefallen aber das ist die kurze Definition von Kunst. Und die etwas längere Definition eines Nussbaum-Tisches aus unserer Manufaktur.

Kommen Sie vorbei

Die beste Art, eine Platte zu wählen, ist dieselbe wie vor 40 Jahren: hinschauen, berühren, stehen bleiben.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in Neukirch Egnach oder Gränichen — und besichtigen Sie dabei, wenn Sie möchten, auch unsere Schreinerei und die Rohholzplatten, die noch darauf warten, jemanden zu finden, der das verborgene Potential in ihnen erkennt.

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Wetterfeste Loungemöbel

Welche Gartenlounge ist wirklich wetterfest?

Welche Gartenlounge ist wirklich wetterfest?

Oder: Was Hersteller versprechen — und was nach dem zweiten Winter übrig bleibt.

Wer unseren Beitrag „Holz im Garten — oder wie Sisyphos den Aperitif verhindert“ gelesen hat, kennt unsere Haltung zu romantischen Versprechen rund um Gartenmöbel aus Holz. Kurz zusammengefasst: Wir lieben das Material Holz. Im Innenbereich. Draussen haben wir gelernt, dass „pflegeleicht“ und „wetterfest“ zwei der am häufigsten missbrauchten Begriffe der Möbelbranche sind.

Heute nehmen wir den zweiten grossen Begriff auseinander: wetterfest. Und wir bleiben dabei so ehrlich, wie wir es beim Holzthema waren.

Was heisst „wetterfest“ eigentlich? – Oder was nach dem ersten Schweizer Winter wirklich passiert.

„Wetterfest“ ist kein geschützter Begriff, kein Zertifikat, keine Norm. Hersteller dürfen ihn verwenden, wenn das Produkt einen kontrollierten Labortest übersteht. Meist wird hier nur geprüft ob das Produkt einen Regenschauer aushält – meilenweit entfernt von einer ganzjahres Wetterfestigkeit oder sogar Winterfestigkeit. Ob das nämlich wirklich einer Terrasse im Thurgau nach einem Hagelsturm im April, sechs Wochen Dauerregen im November und minus acht Grad im Januar entspricht, würde eine ganz andere Prüfung erfordern.

Hier ist ein Szenario, das wir uns von Kunden oft anhören dürfen: Man kauft im April eine „wetterfeste“ (Billig-)Lounge. Man sitzt von Mai bis September sehr zufrieden darauf. Im Oktober stellt man sie irgendwie in eine (geschützte) Ecke. Im März öffnet man die Gartentür und findet: ein Kissen, das die Farbe gewechselt hat (von Creme zu Grau, ohne Aufpreis). Einen Flechtstreifen, der sich entschieden hat, die Lounge zu verlassen. Zwei Schrauben in einem Zustand, den man nur als „interessante Oxidationskunst“ beschreiben kann. Das ist kein Einzelfall sondern das Ergebnis von „wetterfest“ ohne weitere Angaben oftmals schon nach nur einem Winter.

Es ist ein bisschen wie das Kleingedruckte bei Garantieversprechen: technisch wahr, praktisch nutzlos. Wir haben Lounges gesehen, die bei einem Frühlingssturm davongeflogen sind — weil „wetterfest“ nur das Gestell meinte, aber nicht die Verbinder von Kissen und Auflagen oder die Verbindungsschrauben, die nach einer Saison bereits gerostet waren.

Die ehrliche Materialkunde – das Gestell

Teakholz — und der Sisyphos-Moment von Holz im Garten: Teak ist tatsächlich aussergewöhnlich widerstandsfähig – andere Hölzer (auch wenn Rubinie und Akazie heimisch sind) empfehlen wir für den dauerhaften Ausseneinsatz nur mit Einschränkungen. Aber — hier zitieren wir uns selbst — wer den Naturlook auch in der nächsten Saison erhalten möchte, braucht Zeit, Öl, Schleifpapier und die Bereitschaft, die Aufarbeitung des Gartenmöbels jedes Jahr erneut als entspannende Tätigkeit zu empfinden. Wer das – oder Vergrauung, Risse, Sprünge und Spreissel – in Kauf nimmt: „Herzlich Willkommen“. Wir können Ihnen wunderschöne Modelle unserer Handelspartner ohne Bedenken empfehlen. Wer aber lieber den Aperitif geniesst, ohne vorher zu schleifen: Es gibt zum Glück auch andere Materialien für Gartenmöbel.

Rattan, Polyrattan und Kunststoffgeflecht: Rattan sieht toll aus – weich, warm, organisch. Das Problem: Echtes Rattan wächst in den Tropen und ist nicht für den Aussenbereich in unseren Breitengraden geeignet. Was als Rattan oder „Polyrattan“ verkauft wird, ist daher meistens Kunststoffgeflecht über einem Metallgestell — und die Qualität variiert enorm. Günstiges Polyrattan enthält oft viele bedenkliche Weichmacher und sind diese nach zwei Sommern „verbraucht“, dann verblasst die Farbe und das Geflecht wird bei grösseren Temperaturschwankungen brüchig. Die Flechtstruktur löst sich an den Enden, bricht und steht ab – Kratzer und Verletzungen vorprogrammiert. Hochwertiges Polyrattan aus UV-stabilem PE-Rundgeflecht ist wesentlich haltbarer  — aber es kostet auch entsprechend mehr. Egal ob günstig oder hochwertig – eine beschädigte Lounge oder Gartenmöbel aus Polyrattan kann nur „versiegelt“ aber nicht wirtschaftlich sinnvoll repariert werden.

Stoff, Kordel & Rope-Geflecht: Eine trendige Alternative ist das Kordel- oder Rope-Geflecht. Gespannte Bänder oder Schnüre aus Polyester oder Polypropylen in selten Fällen aus Naturmaterialien, geflochten über einem Aluminium- oder Edelstahlgestell. Optisch und haptisch wohnlicher als klassisches Polyrattan oder reine Metallgestelle sind auch hier die Qualitätsunterschiede erheblich — Kordeln können sich bei schlechter Verarbeitung lösen oder mit der Zeit an Spannkraft verlieren und durchhängen. Hier gilt es insbesondere auch zu beachten, dass die meisten Rope- oder Geflecht- Gartenmöbel nicht mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden können, da sonst die Kordeln aufrauen. Pollen, Staub und Dreck verfangen sich aber gerne in den Stoffgeflechten und müssen von Hand mit einer Seifenlauge (mühsam) entfernt werden. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist hier natürlich auch, ob einzelne Kordeln im Schadensfall ersetzt werden können, ohne die ganze Lounge zu tauschen. Das rentiert meist nur bei hochwertigen Lounges, da die Lounges mit Flechtarbeiten (egal ob Polyrattan oder Kordel/Rope) nicht ohne Grund fast immer in Fernost gefertigt werden.

Aluminium: Aluminium rostet nicht aber es kann oxidieren. Aluminiumgestelle sind leicht, wartungsarm und langlebig. Leicht ist aber auch oft ihr Nachteil: Bei Wind und Sturm braucht man bei billigen Gartenmöbeln aus Aluminium entweder Ballastgewichte oder gute Nerven — idealerweise beides. Auch sehen günstige Aluminiumgestelle ohne Pulverbeschichtung oft nach zwei Jahren aus wie Sandgestrahlt und können oxidieren. Die Dicke der Pulverbeschichtung ist bei Aluminiumgestellen entsprechend ein Qualitätsmerkmal, welches nicht gleich jeden Kratzer sichtbar macht.

Edelstahl: Auch Edelstahl rostet nicht und wird in hochwertiger Verarbeitung meist pulverbeschichtet oder lackiert. Im Gegensatz zu Aluminium hat es aber den Vorteil, dass es nicht eingefärbt werden muss. Kratzer und Abnutzungen sind daher nicht gleich sichtbar, führen aber gerne mal zu Flugrost, welcher mit einer einfachen Edelstahlpolitur wieder entfernt werden kann. Hochwertiger Edelstahl hält Jahrzehnte und sieht auch nach vielen Jahren noch genauso aus wie nach der ersten Saison. Aufgrund seines Gewichts und der hohen Kosten bei der Anschaffung wird es für Loungemöbel aber immer seltener genutzt. Auch der Trend zu „warmen und organischen“ Designs wird durch die Metalloptik nicht wirklich unterstützt. 

Faserverstärkter Kunststoff: Ein neues Material das sich zunehmender Beliebtheit erfreut ist faser- insbesondere glasfaserverstärkter Kunststoff. UV beständig, farb- und lichtecht, hochstabil und dennoch leicht – so lassen sich mit diesem Material fast alle Formen und Farbgestaltungen realisieren. Haptisch wärmer und angenehmer als Metalle, können diese neuen Lounges auch ohne Rope oder Geflecht ein wohnliches Ambiente bieten. Abwischen – fertig, wetterfest und nahezu unzerstörbar. Wir sind gespannt wie sich dieser Trend weiter entwickeln wird. 

Was wirklich entscheidet — die Details

Verbindungsstellen: Günstige Möbel verbinden Aluminium mit Schrauben aus Normalstahl. Die rosten — auch wenn das Gestell selbst nicht rostet. Gute Lounges verwenden Edelstahlschrauben oder Kunststoffverbinder an allen exponierten Punkten.

Bezüge: Hochwertige Outdoorbezüge z.B. aus Sunbrella-Stoff trocknen schnell, widerstehen UV und entwickeln keinen Schimmelgeruch. Im mittleren Preissegment sind diese häufig nur in wenigen Farben und Stoffvariationen zur Auswahl. Hochwertige Hersteller bieten ein breites Sortiment an diesen Stoffen an und meist auch eine Möglichkeit die Bezüge bei Schaden oder Erneuerung separat zu kaufen und zu wechseln. Wenn der Stoff nach zehn Jahren verblichen ist — nicht die Lounge, nur der Bezug — kauft man neuen Stoff. Nicht neue Möbel. Der Nebeneffekt: Terracotta im Frühling, Dunkelgrün im Herbst. Die Lounge bleibt. Das Gefühl erneuert sich. Das ist trendiger, nachhaltiger und oft günstiger als alle zwei Jahre ein neues Loungeset zu kaufen.

Polsterung: Auch die Polsterung spielt für die Wetterfestigkeit eine entscheidende Rolle. Während in der unteren Preisklasse oft keine Angaben gemacht werden und man nach einem Regenguss mit einem tropfnassen und schwer zu trocknenden Kissen konfrontiert wird, wird in der mittleren Preisklasse häufig zumindest schnelltrocknende Polster verwendet. Diese laden aber nach einem Regenguss frühestens nach 15-30 Minuten wieder zur Verwendung ein. Hochklassige Produkte, wie z.B. Fischer Möbel verpacken ihre Polster in ein wasserdichtes Inlett – so dass nach einem Regenguss wirklich nur der schnelltrocknende Aussenstoff trocknen muss.

Füsse und Gleiter: Nackte Materialien hinterlassen Kratzer und sehen nach ein paarmal hin und her rücken nicht mehr schön aus oder fangen an zu wackeln. Gute Lounges oder Gartenmöbel haben Kunststoffgleiter oder Edelstahlkappen ab Werk und erlauben es diese auch viele Jahre nachzukaufen und nachzurüsten. Generell ist es von Vorteil, wenn der Hersteller die Lounge nicht nur für eine Saison produziert sondern eine langjährig erweiterbare Linie anbietet, welche auch über mehrere Jahre Verschleissteile oder Ersatzteile zur Nachbestellung bietet.

Passende Schutzhüllen: Gute Hersteller bieten passende Schutzhüllen zu ihren Loungemöbeln an, denn was nicht Wind & Wetter ausgesetzt wird hält einfach länger. Achten Sie darauf, dass die Schutzhüllen am Gestell gesichert oder festgezurrt werden können, um bei Wind und Sturm nicht wegzufliegen. Hochwertige Abdeckungen sind Pflicht insbesondere für Lounges, deren Polster nicht vollumfänglich entfernt werden können. Sie haben entsprechende Funktionen für eine verbesserte Luftzirkulation um Polster und Stoff schadens- und schimmelfrei zu überwintern. 

Ganzjährig draussen lassen oder einwintern?

Die Faustregel: Wetterfestes Gestell ja, Auflagen nein.

Hochwertiges Aluminium, Edelstahl und Faserverstärkter Kunststoff können den Schweizer Winter draussen problemlos überstehen — ein guter Grund, in diese Materialien zu investieren. Schutzhüllen verlängern die Lebensdauer ihrer Lounge egal aus welchem Material zusätzlich und halten Schmutz und Feuchtigkeit von den Verbindungsstellen fern. Hochwertige Lounges bieten immer eine passende Schutzhülle als Ergänzungsprodukt an. 

Kissen und Auflagen, die entfernt werden können, gehören über den Winter in einen trockenen, belüfteten Raum. Nicht weil hochwertige Stoffe das Überwintern im Freien nicht aushielten, sondern weil die Kombination aus Feuchtigkeit, organischem Schmutz und eingeschränkter Luftzirkulation insbesondere unter einer billigen Abdeckung Schimmelbildung begünstigt. Einlagern ist einfacher als Schimmel bekämpfen. 

Unsere ehrliche Antwort

Es gibt keine perfekte Gartenlounge für alle. Aber es gibt eine ehrliche Antwort auf die Frage, was wirklich wetterfest ist: Gestell aus Edelstahl oder hochwertigem pulverbeschichtetem Aluminium. Auflagen aus Outdoortextil mit nachgewiesener UV-Stabilität und  mindestens schnelltrocknende, schimmelresistente Polster. Verbindungsstellen ohne Normalstahl. Bezüge, die sich wechseln oder Kissen die sich nachbestellen lassen. Möglichkeiten zur Reparatur und Verschleissteile, die sich nachkaufen lassen. Es gibt Hersteller, die Ihnen diese Details nennen — ohne dass man dreimal nachfragen muss.

Fazit: Was nach dem zweiten Schweizer Winter noch genauso gut aussieht wie am Anfang: Das ist ist wirklich wetterfest. Meistens etwas teurer – aber der Aperitif darauf: unbezahlbar.

Besuchen Sie uns im Showroom in Neukirch Egnach oder Gränichen. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede direkt am Produkt — und welche Lösung wirklich zu Ihrem Aussenbereich passt.

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Malibu Gartenlounge Teakholz Outdoormoebel H. Hasler AG

Holz im Garten – oder wie Sisyphos den Aperitif verhindert

Holz im Garten

… oder wie Sisyphos den Aperitif verhindert!

Wer träumt nicht davon: Eine herrliche Holzterrasse, dazu schwere Teak-Loungemöbel – das sieht auf den ersten Blick nach purer „Natur-Idylle“ und „unbeschwertem Sommer-Feeling“ aus. Wäre da nicht die bereits angegraute Oberfläche der Loungeablagen oder die Angst vor Spreissel beim Anfassen der Armlehne des erst in der letzten Saison gekauften Gartenstuhls…

Die ganze Wahrheit über den Natur-Look – und warum wir es uns leichter machen sollten!

Mal ganz ehrlich unter uns: Wir lieben Holz für seine Wärme und Haptik, wir sind Experten was Holz für Tische und Innenräume angeht – und wir freuen uns, wenn unsere Kunden Ihre Lieblingstischplatte bei uns finden oder Massivholzmöbel in Ihren Wohnraum stellen. Sie haben sich damit ein nachhaltiges und langlebiges Stück individuelle Geschichte angeschafft – das jeden Tag Freude macht zu benutzen und anzusehen. Aber wir alle wissen, dass die Realität mit Holz im Garten oft anders aussieht. Was Händler gerne als „pflegeleicht“ verkaufen, ist in Wahrheit eine „große Verpflichtung“ um nicht zu sagen eine Sisyphos Arbeit  wenn man die Optik und Haptik seiner Holzgartenmöbel  erhalten möchte. 

Wir finden: Deine Gartenmöbel sollen Dir Entspannung bieten und Freude statt noch  mehr Arbeit machen – schliesslich gibt es im Garten schon genügend Sisyphos Arbeiten wie Unkraut jäten, Rasen mähen oder Hecken schneiden! Lass uns also über die ehrliche Wahrheit rund um Holz im Garten sprechen und schauen, wie Du den schönen Natur-Look auch ohne Schweißperlen bekommst.

Die Liebe zum Holz – und die harte Realität der Pflege

Egal, ob Du Dich für robustes Teak, heimische Lärche oder Thermoholz entscheidest: Holz ist ein Naturprodukt. Das ist schön – aber das hat auch Konsequenzen:

  • Der Grauschleier: Jedes Holz, das Du draußen der Witterung aussetzt, wird unweigerlich „vergrauen“. Das ist ein natürlicher Prozess, der oft als Patina schön geredet wird, aber eben auch Risse und Wasserflecken mit sich bringt. Welche, wenn sie sich erst einmal gebildet haben für eine noch schneller Verwitterung sorgen.
  • Die Ölfalle: Willst Du die warme, ursprüngliche Farbe Deines Holzes erhalten, musst Du regelmäßig – und damit meine ich – mindestens einmal pro Saison schleifen, reinigen und wesentlich häufiger ölen. Und das ist gerade bei großen Lounges eine echte Knochenarbeit. Für den Aussenbereich ist ein reines Naturöl, wie wir es im Innenbereich verwenden auch nicht wirklich geeignet, um den Pflegaufwand zu verringern. Chemische Zusatzstoffe, welche eine „Schutzschicht“ bilden, ein Nachgrauen verhindern oder Insekten abhalten sollen, helfen zwar das ständige Nachölen (z.B. mit naturbelassenem Leinöl) zu vermindern, sind aber weder gut für die Umwelt noch für Mensch & Tier.
  • Die Nachhaltigkeits-Lüge: Holz ist nachhaltig – das ist richtig. Aber auch der nachhaltige Anbau oder die nachhaltige Verwendung von Holz sollten hier eine Rolle für bewusste Kunden spielen. So ist Teakholz oder anderes Outdoorholz in den seltensten Fällen nachhaltig angebaut und verarbeitet worden – von Regionalität und Transport gar nicht zu reden. Auch ein FSC Zertifikat hilft nicht, um die Nachhaltigkeit zu sichern, denn der hohe Pflegeaufwand und die damit verbundene Verwendung von Pflegemitteln macht die Ökobilanz wieder zunichte.
  • Die Händler-Versprechen: Viele Händler preisen Holz als langlebig an (was stimmt!) und lassen den immensen Pflegeaufwand gerne unter den Tisch fallen. Wer die natürliche Vergrauung nicht mag, muss wissen: „Die Schönheit bleibt nur mit hohem Pflegeaufwand erhalten!“. Wir weisen daher unsere Kunden beim Kauf explizit darauf hin und möchten auch mit diesem Blog helfen, dass Sie verstehen, dass sie sich zwar ein sehr schönes Holzmöbel in den Garten stellen aber auch für dessen Erhalt eine hohe Verpflichtung eingehen.

Unser Tipp für den Garten: Weniger Holz, mehr Leben!

Wir empfehlen daher unseren Kunden oft: „Spar Dir die Zeit und die Mühe! Dein Garten soll Dein Rückzugsort sein, nicht Deine Werkstatt“. Du hast vielzählige Möglichkeiten um regionales, nachhaltiges und wunderschönes Holz in deinem Zuhause einzusetzen und ohne diesen immensen Pflegeaufwand über viele Jahre zu geniessen. Nutze diese – und investiere hier lieber etwas mehr, um dir Deine Wünsche zu erfüllen. Wir als Spezialisten für Holz lieben es und lieben auch unsere Werkstatt  – aber im Garten setzen wir auf „wetter- und witterungsbeständige, pflegeleichte Produkte“, die Dir (wenn du es wünschst) die Optik von Holz schenken, aber den ständigen Stress des Ölens und Schleifens ersparen.

Der clevere Trick

Wenn du deine Massivholz-Outdoorlounge aber nicht in einen geschlossenen Wintergarten stellen kannst, dann musst du „Augen zu und durch“ sagen, d.h. Du akzeptierst entweder den Arbeitsaufwand oder Du findest die natürliche Verwitterung Deiner Möbel schön. Falls nicht, dann solltest du Dir vielleicht mal moderne Kunststoff- oder Verbundmaterialien (Polymer, WPC) für den Garten als Alternative anschauen! Die Hersteller haben hier riesige Fortschritte gemacht. Es gibt Materialien, die Holz in Struktur, Farbe und sogar Haptik unglaublich nahekommen und sofern du darauf achtest, dass es sich um rezyklierte oder zumindest recyclebare Materialien handelt bist du auch bei der Ökobilanz auf der richtigen Seite. Deine Vorteile:

  1. Pflege: Einmal feucht abwischen – fertig.
  2. Farbechtheit: Hochwertige Materialien behalten ihre Optik über Jahre hinweg bei, ohne sich zu verfärben oder unkontrolliert zu vergrauen.
  3. Langlebigkeit: Viele moderne Materialien sind extrem widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Insekten und UV-Strahlung.

Unser Fazit

Wenn Du die natürliche Vergrauung und die feinen Risse akzeptierst und auch, dass die Haltbarkeit und Lebensdauer ohne ausreichende Pflege oder chemische Schutzmittel eingeschränkt wird, ist Holz im Garten wunderbar! Wenn Du aber die perfekte Originalfarbe, Haptik und Struktur auch in der nächsten Saison erwartest, sei gewarnt: Das bedeutet jede Menge Arbeit. Holz für kleine, dekorative Akzente im Garten? Ja, unbedingt! Aber für große Flächen wie Tische oder massive Lounge-Gruppen? Geh den Weg des geringsten Widerstands! So bleibt mehr Zeit für den Aperitif auf Deiner pflegeleichten Traum-Lounge. 

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Farbauswahl-Leder

Lederliebe

Leder-Liebe: So bleibt Dein pigmentiertes Dickleder lange schön und geschmeidig

Dickleder_Muster_Fächer

Deine Lederstühle sind echte Statement-Möbelstücke an deinem Esstisch. Sie sollen Dich und Deine Familie durch viele Jahre im Alltag begleiten aber auch grossen Familienfesten und gemütlichen Abenden mit Freunden Stand halten. Gerade pigmentiertes Dickleder ist wegen seiner Robustheit und Langlebigkeit so beliebt.

Aber auch das widerstandsfähigste Dickleder braucht die richtige Aufmerksamkeit, um seine Farbe, seine Geschmeidigkeit und seinen Schutzmantel zu bewahren. Wir von der H. Hasler AG zeigen Dir, wie Du mit der richtigen Routine für langanhaltende Freude sorgst.

Was ist pigmentiertes Dickleder überhaupt?

Pigmentiertes Leder ist das, was man umgangssprachlich als „pflegeleichtes“ Leder bezeichnet. Es wird mit einer schützenden Farbschicht (Pigment) überzogen und erhält dadurch eine gleichmäßige, schöne Oberfläche. Dickleder bedeutet einfach, dass die Haut besonders stark ist.

Diese Farbschicht ist Dein Schutzschild gegen Flecken und Ausbleichen. Aber genau diese Schicht muss regelmäßig gepflegt werden, damit sie elastisch bleibt und ihre Schutzfunktion behält.

Die zwei goldenen Regeln für langanhaltende Freude

Die Pflege Deines Leders ist kein Hexenwerk, sondern folgt zwei einfachen Schritten, die Du Dir leicht merken kannst:

1. Die wöchentliche Trockenreinigung

Die meisten Schäden entstehen durch Staub und feine Schmutzpartikel, die auf der Oberfläche reiben. Diese Partikel wirken wie feinstes Sandpapier, das die schützende Farbschicht langsam abträgt.

  • Tipp: Nimm Dein Ledersofa einmal pro Woche mit einem trockenen, fusselfreien Tuch oder einem sanften Staubwedel ab. Das ist die einfachste und effektivste Maßnahme, um die Oberfläche langfristig zu schonen.

2. Der halbjährliche Schutz- und Pflegetag

Zwei- bis dreimal im Jahr solltest Du Deinem Leder eine intensivere Pflege gönnen. Warum? Die Oberfläche verliert durch UV-Licht und vor allem durch die Körperwärme und Reibung beim Sitzen Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe.

  • Reinigen: Entferne mit einem speziellen Reiniger (kein Haushaltsreiniger!) alle leichten Verschmutzungen, die sich in den Poren festgesetzt haben.

  • Pflegen & Rückfetten: Trage ein geeignetes Pflegemittel auf. Dieses sorgt dafür, dass das Leder elastisch bleibt (was Risse verhindert) und die schützende Pigmentschicht wieder gestärkt wird.

Unsere klare Empfehlung: Keralux / LCK-Pflegeprodukte

Wir als H. Hasler AG arbeiten seit Langem mit den Produkten von Keralux / LCK. Und das hat einen guten Grund: Diese Pflegeprodukte wurden speziell für die hohen Anforderungen der Möbelindustrie entwickelt und sind genau auf die chemische Zusammensetzung unserer hochwertigen pigmentierten Dickleder abgestimmt.

Warum Keralux? Die Produkte liefern nicht nur die nötige Feuchtigkeit, sondern erneuern auch den Schutzfilm des Leders. Sie helfen, die Farbe zu stabilisieren und die Elastizität zu erhalten – das ist entscheidend für die Langlebigkeit Deines Lederstuhls.

Investiere ein wenig Zeit und die richtigen Produkte in Dein Ledermöbelstück. Es ist eine kleine Mühe mit großer Wirkung: Du bewahrst Dir das schöne, wohnliche Gefühl Deines Leders über Jahre hinweg.

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Das grosse Stühlerätsel – wieviele Stühle passen an den Tisch

Das grosse Stühle-Rätsel: Wie viele Lieblingsstücke passen wirklich an Deinen Tisch?

∙ Marie Tomsen

Wir alle kennen das: Du hast den perfekten Esstisch gefunden – das Zentrum Deines Zuhauses, wo gelacht, gegessen und gelebt wird! Jetzt kommt die nächste Mission: Die Stühle! Wie viele passen gemütlich ran, ohne dass es am Ende ein Gedränge gibt?

Einfach die Breite der Stühle addieren? Falsch gedacht! Wir von der H. Hasler AG schauen uns die ehrlichste Formel an, die Dir wirklich Komfort bringt, und zeigen Dir, welche Stil-Fallen Du vermeiden musst. Denn Dein Essbereich soll nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen.

Erstens: Die goldene Regel – Raum statt Enge!

Vergiss für einen Moment, wie schmal Deine Stühle aussehen. Das wichtigste Mass ist der Wohlfühl-Platz, den jeder Mensch am Tisch braucht, um entspannt essen und sich bewegen zu können. Die gemütliche Wahrheit: Wenn Du nicht jeden Abend die Ellbogen einziehen willst, brauchst Du pro Person an der langen Seite des Tisches mindestens 60 cm Breite.

  • Komfort-Tipp: Wenn Du den Platz hast, sind 70 cm pro Person purer Luxus – perfekt für lange Dinner-Abende.
  • Enge-Alarm: Alles unter 50 cm ist nur etwas für den Notfall oder eine sehr kurze Kaffeepause!

Zweitens: Der Fuss ist entscheidend – die Architektur Deines Tisches

Achtung, das ist die häufigste Planungsfalle: Die Masse sind super, aber dann kommt der Fuss ins Spiel!

  • Der Vierfuss-Tisch: Bei der klassischen Bauweise mit vier Beinen ist der Platz zwischen den Beinen entscheidend. Wenn Dein 180 cm langer Tisch nur 150 cm Platz zwischen den Füssen hat, passen eben nur 2 Stühle (2 x 70 cm) und nicht 3 hin!
  • Der Beinfreiheit-Bonus: Wenn Du einen Wangentisch oder einen Zentralfusstisch wählst, hast Du den Vorteil, dass Dir die Tischbeine in der Mitte nicht in die Quere kommen.

Verschiedene Fussarten Tische

Bei unseren Polsterstühlen schauen wir genau auf diese Kombination, um Dir den maximalen Platz zu sichern.

Drittens: Die Stil-Falle – Armlehnen klauen Platz!

Du liebst Deinen bequemen Armlehnstuhl (oder den stylischen Schalensitz)? Sehr gut, denn er bringt sofort Gemütlichkeit und Stil an den Tisch! Aber Achtung:

  • Stuhlbreite ist nicht alles: Armlehnen sind meistens breiter als die reine Sitzfläche. Rechne hier lieber mit 10 bis 15 cm mehr Platzbedarf pro Stuhl im Vergleich zu einem einfachen Stuhl ohne Lehnen.
  • Tischhöhe checken: Bevor Du Dich in den Armlehnstuhl verliebst, miss unbedingt den Abstand zwischen der Tischunterkante (Achte auf Querstreben!) und dem Boden. Die Armlehne muss locker darunter passen, sonst kannst Du den Stuhl nicht richtig unterschieben.

Unser H. Hasler AG-Rat: Dein Essbereich soll zu Dir passen! Wir empfehlen oft eine kreative Stuhlmischung, die Dir Flexibilität gibt: Kombiniere bequeme Armlehnstühle an den Stirnseiten mit schlankeren Modellen ohne Lehne an den Längsseiten.

Fassen wir zusammen: Es geht nicht darum, wie viele Stühle Du maximal quetschen kannst, sondern wie viele Du komfortabel platzieren kannst. Miss nach, rechne mit 60–70 cm pro Person und achte auf die Tischarchitektur – dann steht dem nächsten gemütlichen Dinner mit Deinen neuen Stühlen nichts mehr im Wege!